Berliner Weisse

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Als ich das letzte Mal in Berlin für eine Fortbildung war, saß ich abends mit rauchender Birne an der Hotelbar am Los-Angeles-Platz und habe - wie immer - den Barkeeper nach seiner Empfehlung gefragt.

Kredenzt bekam ich dann ein leuchtend grünes Gebräu:


Eine Berliner Weiße, ein obergäriges Bier, das aus Weizenmalz gebraut und gern mit "Schuss" serviert wird.


Zu Beginn des 19. Jahrhunderts soll der Berliner Brauer Josty dem Bier Kräuter beigegeben haben, hauptsächlich Waldmeister.


Später setzte sich die Zugabe von Himbeer- oder Waldmeistersirup durch, beides wurde erst im Glas gemischt („rot oder grün“) und mit Strohhalm serviert.


Heute gibt es die Mische bereits fertig aus der Flasche an jeder Ecke oder im Späti.


Eine tolle Alternative zum im Süden verbreiteten Radler!