Bud Light - muss das sein?

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Wir begeben uns gedanklich in eine Zeit ohne Corona, genaugenommen ins Jahr 2019. Klein Kilian ist frisch in Miami gelandet, hat sich mit seinem Mietwagen, einem megasexy Minivan durch den Stadtverkehr gekämpft und ist endlich nach langer Anreise zum Flughafen, 13 Stunden Flug, Zoll und Einreise, Mietwagen abholen und dann noch 20 Meilen nachts durch Miami an seinem Ziel angekommen: Ein schnuckeliges AirBnB in der Nähe des Marlins Park Stadiums.


Wie es der Zufall will, hat schräg über die Strasse noch ein Minisupermarkt geöffnet, und da es Nacht und landestypisch heiß und feucht ist, dürstet unserem Helden nach einem kühlen Bier.

Doch folgt sogleich die Ernüchterung. Das, was der gemeine Europäer, geschweige denn der Bayer, gemeinhin als Bier bezeichnet, kennt er nicht, der G.I.Joe.

Stattdessen gab es Bud Light. Aber bekanntlich frisst der Teufel in der Not fliegen.

Little did i know.


Auf diesem Bildchen seht ihr einen Behälter mit kühler, geschmackloser und durchsichtiger Flüssigkeit.


Damit meine ich allerdings nicht den Pool.


Hätte Bier einen langsamen Cousin, wäre dessen Schatten die starke Variante von Bud Light.


Während Varianten des Hopfensuds hierzulande mit 30 IBUs (Bittereinheiten) bei einem Hellen oder gar bis über 100 bei IPAs aufwarten, schreibt sich die Industriebrauerei Bud sogar stolz die Mickrigkeit von 7(!) IBUs auf die Fahne.


Aromen kann man aus diesem Bier nicht heraus schmecken und auch ein nachhaltiger Abgang ist nicht existent.


Vorteil: Man kann einige davon trinken, bis man keinen Durst mehr hat.

Nachteil: Man muss einige davon trinken, bis man keinen Durst mehr hat.


Gut wenn man Durst hat, aber wirklich nichts zum Genießen.



Hersteller: Anheuser-Busch Companies

Herkunftsland: USA

Alkoholgehalt: 5%