Riegele Augustus 8

Das Augustus 8 ist eine Hommage an Kaiser Augustus, den Gründer der Stadt ‚Augusta Vindelicorum‘ - Augsburg.

Hergestellt im Riegele Zweimaischverfahren mit den Malzen: Pilsner Malz, Münchner Malz.

Als Hopfen kommen zum Einsatz: Hallertauer, Opal, Hersbrucker, Saazer.


Allein daran sieht man schon, dass es sich hier nicht einfach um ein "Woiza" handelt, sondern schon um ein wenig mehr.


Einschenken:

Wahnsinnig feiner Schaum, moussiert, nix plätschert. Gleichmäßige Schaumkrone

Farbe zwischen Bernstein und wie dunkler zähflüssiger Waldhonig, schön dunkel

Geruch:

Typisch Weizenbock. Viel bananige Fruchtigkeit, subtil eingebaute Süße, kräftige Würzigkeit. Die schwere lässt wie bei der Farbe nochmal an Waldhonig denken.

Ganz weit hinten zeigt sich eine schöne Säure, die aber nicht beißend sondern eher überraschend frisch ist. Karamellbonbon.

Ananasnoten und Malz und - was zur Hölle - kiwi.


Bildquelle: riegele.de


Geschmack:

Fruchtiges Aromaspiel trifft es gut. Kräftig und süß

Sehr reife Bananen, leichte Malznoten, schöne Hefigkeit.

Bitterhopfennoten sind sehr dezent ausgeführt und die leichte Säure vom Antrunk lässt langsam aber stetig nach.


Rezenz:

Prägnante feinporige Kohlensäure, die dem wuchtigen Bier etwas sehr frisches gibt.

im ersten Antrunk merkt man gleich nach dem nachlassen der Kohlensäure nochmal die reife Banane.

Stellt sogar vom Bananenarome das Erdinger Urweisse in den Schatten.


Alkoholgehalt: 8%

Stammwürze: 18%

Bittereinheiten: 16

Typ: Obergärig, Weizenbock